Auf dem Höhenrundweg zum Geiselstein

Mit meinem Sohn und einer Freundin von ihm ging es am Sonntag, bei bestem Wanderwetter, über den Höhenrundweg auf dem Hoherodskopf/Vogelsberg zum Geiselstein.

Wir starteten an der Taufsteinhütte, etwas unterhalb vom Hoherodskopf.Erst mal schauen wo wir hin wollen. OK, der gesamte Rundweg hat fast 8 km, das könnte etwas viel werden für die kleinen, aber es gibt ja diverse Abkürzungen.

Dann geht es direkt in den Wald über sehr gut gepflegte und beschilderte Wege durch den Wald. Es geht vorbei an einem kleinen Forellenteich in dem man über dessen kleine Staumauer, oder sollte man es Stauhügel nennen, läuft. Anschließen wird der Weg leider erst mal sehr fest. Es geht über eine geschotterte Straße zum ersten Pausenplatz. Brote, Kekse, Eier, Gurken…. erst mal schön stärken.  Das Nächste Ziel ist das Hochmoor. Hier musste ich den beiden erst mal erklären das man da nicht so einfach auf die Wiese gehen darf, außer sie wollen gerne da bleiben 😉 Aber ab hier lief es sich erst mal wieder viel besser.
Auf geht es zur Niddaquelle, mal schauen wo das Wasser her kommt das bei uns durch den Ort fließt. Und auch hier, erst mal Pause machen und schauen ob die Kamera von Marc wirklich wasserdicht ist.
Weil aber auch noch ein wenig Zeit zum Klettern sein sollte hielten wir uns nicht allzulange hier auf. Nächster Stopp, Landgrafenborn. Hier gibt es auch frisches Quellwasser mit dem wir auch gleich mal unsere Flaschen auffüllten. Hier muss ich noch mal hin fahren, mit etwas mehr Zeit und frischen Kleidern für Marc. Dann kann er hier mal eine Staumauer bauen.
Der Weg geht mal wieder über eher befestigte Wege weiter, an der Goldwiese vorbei zum Geiselstein. Endlich klettern 🙂

Geiselstein / Höhenrundweg 06.04.2014

Oben angekommen. Puh, da mussten wir aber mal so richtig klettern.

Geiselstein / Höhenrundweg 06.04.2014

Kaum waren wir wieder unten wollten die beiden auch schon wieder nach oben 🙂 Na dann, nichts wie hoch.

Ab hier war der Weg dann für alle etwas mühselig. Wir waren jetzt gut 2,5 Std und ca 3,4 km gelaufen. Die Füße fingen an zu leicht weh zu tun und die Motivation sank und dann noch ein gerade, leicht ansteigender Weg auf Schotter. Immer nur gerade aus, da hat man das Gefühl man kommt nicht voran. Der letzte km ging dann zum Glück noch mal durch den Wald. Zwar entlang der Straße, was etwas laut war und auch nicht so gut roch wie im Wald, aber dafür mehr Abwechslung bot und somit etwas kurzweiliger war. So waren wir dann doch plötzlich wieder am Auto.

Und weil die beiden so toll durchgehalten hatten gab es dann noch mal ein leckeres Eis für die Kids und einen Kaffee für mich in der Taufsteinhütte.

Geiselstein / Höhenrundweg 06.04.2014

Fazit:
Auch wenn wir am Ende alle sehr erledigt waren hatten wir viel Spaß. Die Kinder wollen auf jeden Fall noch mal wieder mit auf Tour. Ich glaube das sagt doch alles, oder? 🙂


Die Tour bei Komoot


Alle Bilder in zufälliger Reihenfolge (121):

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5 Antworten auf „Auf dem Höhenrundweg zum Geiselstein“

  1. Hallo Tobias,
    kennst du die SchächerbachTour in Homberg (Ohm)? Die ist richtig toll für Kinder. Waldpfade, ein großer Spielplatz, viele Quellen, an denen sich toll spielen lässt (Gummistiefel und Ersatzklamotten notwendig 🙂 ). Mit 9 km auch ungefähr so lang wie der Höhenrundweg. Ist halt nur ein bisschen zu fahren, bis man dort ist…
    Vielleicht ist das ja ein schönes nächstes Ziel für euch?
    Viele Grüße
    Magdalena

    1. Hallo Magdalena,
      Vielen Dank für den Tipp, den werde ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen. Ob das aber in diesem Jahr noch was wird, bei dem doofen Wetter, ist noch nicht sicher. Aber Sielplatz und Wasser hört sich immer gut und kurzweilig an.

      Habe gesehen das es sogar ein Video zur Tour gibt. Das ist so schön das ich da doch balb mal hin muss. 🙂

      Tobias

  2. Wie schöööön 🙂
    Die Ausdauer wächst mit der Zeit. Mit etwas Glück kann man im Augenblick im Wald auch Rehe beobachten, von der Vogelwelt ganz zu schweigen, Mäuschen sind im Augenblick auch sehr mutig und sammel wie wild, was am Boden liegt.
    Das kann noch abenteuerlich werden
    Viel Spaß weiterhin
    Elke

      1. Glaube ich dir. Meine Gesundheit erfordert den Aufenthalt in der Natur ebenso. Ein besseres Allheilmittel gibt es meiner Meinung nach nicht und du gibst diese Erfahrung dann auch gleich noch an Junior weiter 🙂

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