Etwas mehr als nur die Steckeschlääferklamm

Heute waren wir auf Wunsch meines Sohnes zusammen mit seiner Freundin Lea mal im Rheinlandpfalz unterwegs. Ursprünglich hatte die Tour, die Baumgeister Tour gut 15km, aber am Ende war es für uns dann doch etwas weniger. 🙂

Nach etwas über einer Stunde Autofahrt kamen wir zu einer guten Zeit am Forsthaus Jägerhaus, dem Startpunkt, an. Die fahrt wurde zum Ende noch etwas abenteuerlich da die Straße immer schmaler und der Abhang immer steiler wurde.

Meinem Sohn, der auf der Seite saß an der es doch schon sehr steil abwärts ging, war das dann auch nicht so ganz geheuer, aber wir hatten immer noch genug Platz zum sicheren fahren und die Straße war auch geteert. 

In der Klamm hat man natürlich sehr viel Zeit gelassen, aber deswegen waren wir ja hier. Hinter der Klamm ging es dann erst mal über einen schön schlammigen Pfad auf dem Rheinburgenweg weiter durch den Wald bergauf. Oben an der Weggabelung mussten wir uns erst mal neu orientieren um dann an der nächsten Kurve den Weg in den Wald zu übersehen. Ab hier ging es auf Schotter- und Teerwegen vorbei ein einigen Pferdekoppeln die unserem Heuschnupfen gar nicht gefielen und uns gleich das volle Programm bescherten, leider. Da merkte ich dann aber mit einem Blick auf mein Handy auch das wir vom Weg abgekommen sind. Also, kurze Pause und wieder zurück in den Wald und jetzt haben wir auch den Weg wieder gefunden.

Nach ein paar weiteren Metern durch den Wald sind wir einfach vom Weg ab, quer durch den Wald, wieder in Richtung der Klamm gegangen. Die Kinder waren schon etwas am Ende. Die sind das einfach noch nicht gewohnt, aber das ist ok. Nach ein ca 500 Metern kamen wir auch wieder auf einen festen Weg der uns zurückführte.

Auf dem Rückweg wurden dann auch noch mal alle Geister gezählt. Am Ende sollten es dann doch 56 Stück sein die sie gezählt hatten. Nach dieser Runde sind wir dann noch mal kurz im Jagdhaus eingekehrt wo es dann noch mal Pommes, Nuggets und Bratwurst gab. Das hatten wir uns verdient. 🙂

Und bevor ich es vergesse. Mein Rucksack war mit 9,2 kg gut beladen. Überwiegend natürlich Obst, Gemüse, Trinken. Ich kann an dieser Stelle schon mal sagen das es echt leichter ist wenn der Rucksack auf den Hüften sitzt. Ich habe das Gewicht nicht so sehr gemerkt wie ohne Hüftgurt. Das hatte ich zwischendurch einfach mal getestet um den Unterschied zu merken.

Fazit des Tages: Es hat uns allen viel Spaß gemacht, wir hatten das allerbeste Wanderwetter, viele nette Begegnungen und !KEINEN Handyempfang!

Fazit zum Rucksack und dem Gepäck: Der Rucksack lässt sich sehr gut tragen, die Stöcke finden festen halt. Bis jetzt, Daumen hoch. Ich hatte mal wieder wieder zu viel eingepackt, aber dadurch, das es im Wald recht kühl war hatte auch keiner so großen durst. Das Essen wurde fast alles gefuttert. Es gab belegte Brötchen, Äpfel, Paprika und Gurken, Minikäse, Eier und Kekse. Beim nächste mal gleiche Menge Getränke (man kann nie wissen), aber etwas weniger essen wenn es noch einkehr Möglichkeiten gibt.

Und am Ende waren es wieder 157 Bilder 🙂

Meine Impressionen


 

Bilder von Marc


Der Streckenverlauf:

4 Antworten auf „Etwas mehr als nur die Steckeschlääferklamm“

  1. die Steckeschlääferklamm war schon zu meiner Kindheit ein beliebtes Ausflugsziel für uns Kinder. Ich wohne mittlerweile in Berlin werde aber ab nächstes Wochenende Urlaub in der alten Heimat machen und mit meinen beiden Enkelkindern die Steckeschlääferklamm besuchen! Früher waren die Gesichter nicht bunt, waren demnach viel schwerer zu finden.
    Freue mich riesig drauf und danke für deinen Bericht. Bin gespannt wie sich dort im Binger Wald alles verändert hat.

  2. Die Baumgeistertour möchte ich auch bald gehen. Ich fahre allerdings 2 Stunden um nach Bingen zu gelangen.

    Die Kids hatten offensichtlich viel Spaß, das ist schön zu sehen 🙂

    1. Ich möchte die Tour noch mal im Ganzen gehen, aber dann am besten ohne Kinder, ist doch noch zu viel für kleinen. Und dann auch noch mal 1 , 2 Stunden früher los. Aber die Kids hatten sehr viel Spaß in der Klamm. Zählen, klettern, toben, über den Bach kommen… 🙂

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