PwC Gipfelstürmer 2014 – Teil 1

Der Plan
Das 5. Jahr in Folge wird in dem Unternehmen bei dem arbeite eine Wanderung organisiert. Dieses Jahr, bei der Jubiläums Tour “5 Jahre Gipfelstürmer” bin ich kurzfristig auch noch dabei. Ich freue mich schon total. Freitag morgen 4:10 Uhr geht’s los. Erst mit der Bahn nach Frankfurt und dann ab der Firma mit dem Bus ins Allgäu nach Oberstdorf.

Die Vorbereitungen
Ich habe mir erst mal eine Liste ausgedruckt was alles in die Tasche muss und schon mal angefangen das meiste einzupacken. Die restlichen Sachen packte ich dann am Vorabend und am Morgen.
Trinken, Essen, Regenschutz. Das wichtigste ist schon mal größtenteils vorbereitet.


Tag 1

Abfahrt

Der Wecker klingelt um 3:30 Uhr, das ist schon sehr früh, aber um 4 Uhr sollte das Taxi kommen und mich an den Bahnhof bringen. Die erste Bahn geht 4:24 Uhr und die muss ich schaffen sonst fährt der Bus ohne mich.
Zum Glück habe ich mir hier eine Puffer eingebaut. Das Taxi war um 4 noch nicht da. Also habe ich mal angerufen pb das auf dem Weg ist. Der Fahrer hatte wohl von seinem Chef 4:20 Uhr genannt bekommen, das wäre dann doch zu spät gewesen, aber etwas Glück gehört auch hier dazu, das Taxi war schon im Nachbarort und so kam ich dann auch noch zur richtigen Zeit zur S-Bahn.

Auf dem Weg zum Bus
Auf dem Weg zum Bus

Pünktlich in Frankfurt angekommen fing es schon an leicht zu regnen, hoffe das bleibt nicht so. Gegen 5:30 Uhr starteten wir dann mit fast allen an Board. Einen nahmen wir am Hauptbahnhof noch mit und einen sammelten wir unterwegs am P+R Parkplatz noch ein. Ab jetzt geht’s Richtung Ziel, aber leider wird im Moment der Regen nur noch schlimmer.
Ob ich mir das wirklich gut über legt habe. Mal sehen. 🙂
Auf der Teilnehmerliste habe ich gesehen das ich mir ein Doppelzimmer teile und durch Zufall sitzt mein Zimmergenosse neben mir im Bus.

Bei der Hinfahrt merkte sah man schon das der Wettergott es uns nicht leicht machen möchte. Es regnete und regnete und regnete. Aber das sollte uns den Spaß vermiesen.

Ankunft am Startpunkt der ersten Wanderung

Ankunft an der Fellhornbahn und? klar, es regnet. Aber das hält uns nicht vom Plan ab gleich den ersten Gipfel zu stürmen. Also, alles regenfest einpacken und los geht´s.

Als erstes fahren wir mit der Bahn von der Talstation (918 Meter über NN) auf die Mittelstation

und von dort gleich weiter auf die -0,2 Grad kalte Gipfelstation.

Wo es dann erst mal einen Gipfelstempel gab. (merken: < Gipfeltagebuch besorgen >) 🙂
Man wird es kaum glauben, aber hier ist schon ordentlich Schnee in der Luft und die feuchte Kälte ist nicht so schön, aber trotz allem ist die Stimmung in der Gruppe noch gut und wir laufen, ok, einige rennen, auf den Gipfel zum Kreuz. Und das war der erste harte Anstieg, so nach langem sitzen im Bus schon gleich eine Nummer. Schnell noch ein paar Bilder und dann nichts wie hinterher um in dem dichten Nebel den Anschluss nicht ganz zu verlieren.

Auf dem Kam geht es entlang der Deutsch-Österreichischen Grenze in den Wolken aus denen immer mal wieder mehr mal weniger Regen fällt, auf felsigen, schmalen, super abenteuerlichen Wegen zu einer super gemütlichen, urigen Hütte. Leider blieb immer kaum Zeit für Bilder, aber dafür wurden es dann genug. Auf der Sölleralpe wird erst mal Pause gemacht, was getrunken und lecker gegessen. Manche haben sich in einer der Hütten im Pausenraum niedergelassen, mir jedoch war es da zu warm.

Ab der Hütte ging es nur noch abwärts. Man konnte an auch an Hand der Vegetation sehen auf welcher höhe man war. Je tiefer es ging, desto höher wurden die Pflanzen. Ich war echt froh das ich meinen Stiefel an und mir die neuen Einlegesohlen noch geleistet hatte. Der Weg führte uns noch durch ein kleines Moor. Hier bin ich doch direkt am Rand schon etwas eingesunken obwohl man da noch laufen durfte, aber durch den vielen regen war der Boden so sehr aufgeweicht das ich plötzlich bis zum Knöchel in der Wiese steckte. 🙂 Ich kam aber auch gleich wieder leicht raus.

Nach dem Moor kam noch ein Stückchen Wald mit netten Spieleideen für die Kleinen und die Großen.

Aus dem Wald raus ging es auf befestigtem Weg ins Tal an den Parkplatz der Skiflugschanze wo schon der Bus auf uns wartete. Hier habe ich dann doch wieder mal gedacht “endlich sitzen”.

Über den Parkplatz der Fellhornbahn, wo einige ausstiegen weil zum einen das Auto eines Gruppenmitgliedes da stand und zum anderen drei Damen dringend ihre Turnschuhe durch Wanderschuhe ersetzen sollten, ging es dann ins **** Alpenhotel Tiefenbach mit super Wellness Bereich.

Die Tasche wurde schon aufs Zimmer gebracht, wenn man es Zimmer nennen möchte. Ist eher ein kleines Appartement.

Zwei Stunden bis zum Essen, die müssen genutzt werden. Schnell die Tasche ausgepackt, kurz abgeduscht und ab in den Whirlpool und die Sauna. Das hat dann noch mal so richtig gut getan. Anschließend gab es ein reichhaltiges Abendbuffet mit vielen leckeren Sachen. Nur beim Nachtisch war ich dann doch etwas verwirrt. Der Apfelstrudel war Kühlschrank kalt und die Soße warm?! Ich kenne das anders rum. Aber wir wollen nicht kleinlich sein. Geschmacklich war das Essen ok.

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Ein paar aus der Truppe sind dann noch mal in die Hotelbar, aber viele auch gleich aufs Zimmer, so wie ich. Ich war total platt, aber ich fühlte mich super. So richtig schön ausgepowert. Nur eine kleine Ansage machte mir etwas angst. “Das heute war noch eher Training. Auf die Tour morgen würde ich keinen ohne richtige Schuhe mitnehmen.” Und ich fand das heute schon echt hart. Aber gut, sind ja nicht zum Spaß hier, oder doch? Ach was, man muss den sportlichen Teil sehen. Und da ich heute schon einige meiner Grenzen erreicht und diese bewusst und kontrolliert überschritten hatte, konnte es nur noch besser werden.

So, das war es zu Tag 1. Anreise und die erste Tour. Teil 2 folgt in kürze….

Ich sage dann erst mal gute Nacht.

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Die Tourdaten von Tour 1

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