Von der Hohemark um den Altkönig zum Fuchstanz

Als weitere Vorbereitung auf das Gipfelstürmer Wochenende und um mal wieder raus zu kommen war ich heute zusammen mit meiner Frau wieder im Taunus unterwegs. Mich fasziniert ja immer wieder wie viele

Wege zum selben Ziel führen. Anstrengende, etwas leichtere, anspruchsvolle, familientaugliche und die schon fast alpinen, direkte Wege zum Gipfel.

Ausgangspunkt sollte das Taunus Infozentrum an der Hohemark sein. Ich bin zwar davon ausgegangen das es bei dem Wetter an einem Sonntag Nachmittag auf dem Parkplatz etwas voller sein wird, aber es kam schlimmer. Am TIZ war eine Veranstaltung, der Outdoortag mit Rad- und Laufrennen. Wir fanden etwas entfernter noch ein Plätzchen für unser Auto und so konnten wir dann noch los laufen. Aber erst mal mussten wir da durch. Läufer und jede Menge MTB Fahrer waren auf dem Platz und kamen uns auch noch entgegen. Endlich etwas im Wald und ein paar Höhenmeter später waren wir weit genug von dem Trubel entfernt und konnten in Ruhe unsere geplante 12km Runde starten.

Diesmal habe ich auch mehr die Natur und die Zweisamkeit genossen und weniger Bilder gemacht. 🙂

Die Bilder waren der Versuch mit dem Handy etwas von der tollen Aussicht festzuhalten. Da haben wir dann auch erst mal eine kleine Pause gemacht. War halt grade eine Bank in der Nähe 🙂

Nach einem langen Marsch und teilweise guten Anstiegen, einmal auch so richtig in der Sonne 🙁 ging es meist im schattigeren und dadurch auch kühleren Wald immer weiter und weiter nach oben. Es galt ja auch mehr als 400 HM zurückzulegen. Doch haben wir es nicht ganz bis auf den Altkönig geschafft. Die Finger wurde dicker und bei den hohen Temperaturen verließen uns dann doch langsam die Kräfte. Wir haben uns nach gut 5km und den am Ende erreichten 399Meter Höhenunterschied dazu entschieden weiter zum Fuchstanz zu laufen und dort einzukehren. Bis dahin waren es immerhin auch noch mal etwas über 2km.

Auf dem Fuchstanz sind zwei Gaststätten mit großem Außengelände. Wir entschieden uns zum Fuchstanz das Waldgasthaus “best food in wood” zu gehen. Das essen war OK. Ich hatte eine Erbsensuppe mit Wurst, die konnte ich direkt mitnehmen und die war auch echt lecker. Claudi hat sich Hähnchenbrust mit Pommes und Salat bestellt und sage und schreibe 20! Minuten darauf gewartet. Ich war natürlich mit meiner Suppe schon lange fertig, aber gut, nächstes mal wissen wir das. Das Fleisch und der Salat waren auch echt lecker, aber wenn es nach den Pommes gegangen wäre hätte es noch mal 2-3 Minuten längern dauern dürfen, die waren leider noch nicht so ganz durch. OK, es war auch schon viel los und die Küche ist nicht sehr groß, aber dann muss man sagen das man die Suppe dann mit serviert wenn das andere fertig ist. Das war aber auch das einzige Manko an der ganzen Wanderung. Das Ambiente war gemütlich und hier ist es bestimmt auch im Winter schön zu sitzen. Aber seht selbst.

Nach dem Essen und ein paar kühlen Getränken haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Hier habe ich uns eine Route ausgesucht bei der es überwiegend abwärts gehen sollte, aber ein kleinerer Anstieg musste auch hier noch mal sein. Sollte ja auch nicht zu einseitig werden. 🙂

Auf dem Weg kamen wir noch mal einem echt tollen Aussichtsturm vorbei. Hier muss ich noch mal bei besserem Wetter und mit einem anderen Foto hin um die Stimmung festzuhalten.

Aber auch Lustige und schöne Wegenamen, interessante Bänke und Holzfiguren gibt es immer mal wieder zu sehen.

Auch war da ein Baum wohl der Meinung das der echt steile Weg nach unten einfach nur so zu gehen doch jeder kann und legte sich einfach mal auf den Pfad. Man musste da schon echt mal schauen wo man einigermaßen ungefährlich um den Baum rum kommt. Wir mussten dann unter dem Stamm, hinter der Baumkrone durch. Bei sowas habe ich immer Respekt und wir sind nur durch weil es schon lange keine Unwetter mehr gab und der Baum schon länger da so liegen muss.

Auf den letzten paar KM gab es nur noch Wald zu sehen und wir wollten auch nur noch zum Auto und heim. So langsam merkten wir es in den Beinen und die Sonne stand auch schon etwas tiefer. Am Ende waren wir dann bei über 16km. Ausgepowert aber glücklich.

Für solche Touren habe ich mir einer Gürteltasche für die Trinkflasche besorgt. Da muss man nicht immer an den Rucksack oder die Flasche in der Seitentasche der Hose stecken haben. Hier hatte ich mir zwei Taschen zur Auswahl zukommen lassen. Die erste die ankam war eine geschlossene Tasche für kleine, handelsübliche 0,5 Liter Flaschen, meine Sportflasche habe ich da leider nicht rein bekommen. Am nächsten Tag kam noch die Tasche von Mammut. Diese kann man mit einem Klettverschluss verstellen, mit einem Klick sichern und oben die Flasche am Hals selber auch noch mal mit einem Gummi gegen rausfallen sichern, das die Größenverstellung so gut durchdacht ist hat mir schon mal sehr gut gefallen. Was aber auch noch unbedingt erwähnt werden muss. Es gibt auf der Rückseite eine geschlossene Gürtellasche und zwei, in die andere Richtung angebrachte Klettschlaufen. Ich konnte somit den Bauchgurt durch die Gürtelschlaufe ziehen und die Halterung mit einer der beiden Klettschlaufen am normalen Gurt vom Rucksack fixieren. bin echt total begeistert von der neuen Erweiterung meiner Ausrüstung.

Das ist die neue Gürteltasche. Auf das Bild klicken und ihr kommt zu Amazon.

Fazit:
Eine 12km Sonntagsrunde die zu einer ausgewachsenen 16km und rund 1300hM Tour wurde. Es war angenehm zu gehen und ich war froh nicht alleine gewesen zu sein. Sowas muss unbedingt wiederholt werden. Nur das Andenken, das meiner Frau bekommen hat darf das nächste mal wegbleiben. Die Blase am rechten Fuß, sowas muss nicht sein :-/


Infos

Nr.4Datum30.08.2015
StreckennameVon der Hohemark um den Altkönig zum Fuchstanz
Rundkurs/EtapperundAnzahl Begleiter1
Anfahrt32 kmEinkehrJa  Fuchstanz
StartTaunus-InformationszentrumZielTaunus-Informationszentrum
Länge16,07 kmZeit06:15:00
Aufstieg664 mAbstieg688 m
Höhendiff399 mRückenOK
WetterSonneGesamtSuper
FüßeOKGepäckgenau richtig

GPS

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