Vulkanring – Etappe 3 – Burkhards – Herchenhain

Es sollte mal eine geführte Wanderung sein um zu sehen wie das ist. Da kam die Wanderung auf dem Vulkanring genau richtig.

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Heute, am 3. Oktober, war es die 3. Etappe des rund 115 km langen Wanderweges um den Vulkan. Und das bei super tollem Wanderwetter,

was aber auch dazu führte das wir 28 Teilnehmer waren. Ich war fast der jüngste, nur ein Junger ausländischer Student, der ein älteres Ehepaar begleitete, war noch etwas jünger. Es sollte sich noch herausstellen das die aus der selben Christlichen Gemeinde sind über die ich noch ganz ausführlich aufgeklärt wurde :-/ .

Nun aber zur Wanderung selber. Treffpunkt war der Parkplatz am Info-Portal des Vulkanring Vogelsberg auf der Herchenhainer Höhe. Hier kamen die meisten dann zusammen und um 9:30 startete der Bus zum Startpunkt Richtung Burkhards. Unterwegs gab es noch einen kleinen Stopp um noch zwei Mitwanderer aufzunehmen die nur die verkürzte Strecke laufen wollten.

Pünktlich um 10 Uhr ging es dann von der Gaststätte Birke los. Doch vorher gab es noch ein paar Worte von Doris Ritz, unserer heutigen Wanderführerin.

Es geht erst noch ein wenig durch das idyllische Örtchen auf dem Weg mit der Kennzeichnung N3. Dieser soll wohl auf direkten Weg zur Herchenhainer Höhe führen was zwar auch unser Ziel, aber nicht unser Weg ist. Nach ein paar hundert Metern verlassen wir den Weg und folgen Frau Ritz die auch immer mal wieder was zu erzählen hat. Über die Geschichte der Dörfer und des Vogelsberges, über die Pflanzen und Kräuter und die Menschen die hier leben und wie sie die Entwicklung mit sorge beobachtet das kaum noch junge Leute in den Höhenlagen bleiben um diese zu bewirtschaften.

Die Alteburg heißt so weil man dachte das hier eine Burg gestanden haben muss. Es stellte sich aber heraus das des durch einen der drei Ausbrüche des Vulkans entstanden ist.

Noch ein Stück durch den Wald und eine ordentliche Steigung hoch haben wir ungefähr nach halber Strecke gegen 13 Uhr dann erst mal eine Pause eingelegt. Von hier ging es in und durch den Ort Birstein-Völzberg wo wir uns von den Wanderern verabschiedeten welche die verkürzte Strecke liefen. Die Gänse machten einen heiden Lärm 🙂 Besser als jede Alarmanlage.

Ab hier ging es wirklich nur noch aufwärts mit vielen Waldstücken und zwischendrin aber immer wieder schönen Ausblicken. Kurz vor Ende dann noch mal ein richtig steiler Anstieg der dann auch die letzten Kräfte mobilisierte. Vorbei an interessierten Schafen/Ziegen? über die Skiabfahrt zurück zum Parkplatz.

Mein Fazit zur Tour:

Das Tempo war am Anfang recht hoch, was mir aber im Verlauf der Strecke gar nicht mehr so schlimm vorkam. Unsere Wanderführerin war super freundlich und hat immer wieder kleine Pausen eingelegt um auf die zu warten die nicht so schnell waren. Ihre Erklärungen waren immer wieder sehr gut ausgemalt und sehr ausführlich und anschaulich. Von ihr geführte Wanderungen kann ich nur empfehlen. Die Wege waren zum Teil sehr Nass, was aber an den vorherigen Regen- und Nebeltagen lag. Die Strecke mit den gut 17 km war anstrengend und für mich, was die Kondition angeht, so die Grenze. Aber die Gruppe zieht mit und das Wetter war super. Vielleicht schaffe ich es ja mal alle 6 Etappen am Stück mitzugehen. Die Landschaft ist es Wert von allen Seiten gesehen zu werden, aber dann vielleicht in einer kleineren Gruppe.
Alles in allem war es ein super Tag mit netten Menschen bei tollem Wetter.


Hier noch ein paar interessante Links zur heutigen Tour:

Wanderführerin Doris Ritz
Wanderbeschreibung Vulkanring Vogelsberg
Vulkanring Vogelsberg

Die Strecke:


Link zur GPS

3 Antworten auf „Vulkanring – Etappe 3 – Burkhards – Herchenhain“

  1. Huhu Tobias,
    klingt alles in allem recht gut. Mir persönlich wäre allerdings die Gruppestärke zu groß. Okay, kann man mal machen. Ist sicherlich eine Erfahrung.
    Ich bin da recht wählerisch, was Gruppenwanderungen angeht, jedoch nicht völlig abgeneigt.
    Normalerweise kann ein/e Wanderführer/in etwas Wissenswertes zur Umgebung etc. berichten. Das finde ich gut.

    Es grüßt der Uwä

    1. Hallo Uwä,
      War auch echt schön, was so die Landschaft anging, aber wie du schon bemerkt hast war die Gruppe zu groß. Ich denke bis max 5 Leute ist OK. Alles was drüber ist wird zu viel. Schön war es trotzdem und die Erfahrung habe ich dann auch mal gemacht 😉
      Nächstes Jahr will ich ganz und gar an meine Grenzen gehen und den Frankenwaldmarathon mitlaufen. Mal sehen ob ich bis dahin noch ein paar km trainieren kann.

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